Herrje, es ist schon wieder Montag!

Montagmorgen. Die neue Arbeitswoche beginnt. Der Wecker klingelt uns aus dem Tiefschlaf, in dem wir gerade noch Seele-baumelnderweise am Strand in der Karibik lagen. Viel zu früh. Nachdem noch das ein oder andere Mal „Snooze oder Schlummern“ gedrückt wurde, quält man sich verschlafen aus dem Bett. Es nützt ja alles nichts…

Also unter die Dusche springen, schnell am noch viel zu heißen Kaffee nippen und dann ab in die Rush Hour.  Dort in überfüllten Zügen mit Menschen, die ebenso lange, müde Gesichter machen, dabei auf ihren Smartphone-Screen starren oder auf vollgestopften Straßen zur Arbeit pendeln. Oder genervt hetzen – je nachdem, wie oft man die „Snooze“-Taste noch gedrückt hat.

Bei vielen Menschen sieht der unbeliebte Montagmorgen genauso aus und fühlt sich auch dementsprechend an. Herr Montagsblues lässt grüßen! Dieser gefrustete Zeitgenosse ist eine Mischung aus Muffeln, Müdigkeit und schlechter Laune.

Gegen den sich etwas tun lässt:

ENTSPANNT IN DEN TAG STARTEN

Beginnt die neue Woche entspannt, ohne Schlummertaste. Denn die Zeit, die ihr im gefühlten Limbus zwischen Schlafen und Wachsein verbringt, kreiert später die Hektik, mit der man schon genervt in die Woche startet. Steht stattdessen auf, checkt nicht direkt die Push-Nachrichten auf dem Smartphone (diese wühlen direkt auf – ob positiv oder negativ) und nehmt euch morgens Raum für euch. So bleibt vielleicht Zeit für ein paar Seiten in eurem Lieblingsbuch, Sport, Meditation oder einfach eine zweite Tasse Kaffee und ein gesundes Frühstück. Das liefert Energie, lässt uns ankommen und trägt uns ganz anderes in die bevorstehende Woche mit all ihren Aufgaben.

KREISLAUF IN GANG BRINGEN

Nicht jeder ist ein Frühaufsteher. Gegen Müdigkeit und Schwerfälligkeit, bringt man am besten auch physisch den Kreislauf in Schwung. Wem die kalte Dusche zu extrem ist, der kann alternativ auch einige Minuten an der frischen Luft verbringen. Am Fenster stehen und mal tief atmen oder durch einen kleinen Spaziergang vor oder zum Büro.

LÄCHELN

Lachen entspannt, bringt Herz & Kreislauf in Schwung und löst innere Blockaden. Wer lacht, kann im gleichen Moment nicht unglücklich oder frustriert sein. Das denkt sich auch unser Körper. Den können wir nämlich über unsere Mimik recht einfach austricksen: Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Gefühle von körperlichen Veränderungen begleitet werden, beispielsweise einer erhöhten Herzfrequenz oder der Kontraktion von Gesichtsmuskeln. Das geht aber auch andersrum: Denn unser Gehirn gibt auf das acht, was unser Körper gerade physisch tut, und das nimmt durch die Ausschüttung von Glückshormonen Einfluss auf unsere Emotionen. Die bloße Tatsache, zu lächeln, auch wenn es keinen direkten Grund gibt, kreiert für unseren Körper einen Glücksmoment (siehe auch Facial-Feedback-Hypothese).

Ein weiteres Plus: Lachen steckt an. Wir kennen das alle, wenn ein Kollege gut drauf ist und herzhaft lacht, stimmt man automatisch mit ein. Sei selbst dieser Kollege! Das hebt die Stimmung im Büro – und der Montag wird für alle besser.

VORFREUDE TERMINIEREN

Der Kalender ist nur voll von Business-Terminen? Und jeder nervt jetzt schon? Muss nicht sein. Plant doch mal kleine Höhepunkte für den Montag in eurem Kalender ein. Das können beispielsweise ein Lunch mit einem super Kollegen, ein kleiner Spaziergang nach der Mittagspause, etwas Schönes nach Feierabend sein. Hauptsache es stehen auch positive, ent-stressende Termine im Kalender. Vorteil: Unser Verstand sieht nicht nur das Negative und man geht motivierter durch den Tag.

FOKUS

Gerade montags haben wir oft das Gefühl, dass uns die vielen bevorstehenden Aufgaben und Meetings nach dem Wochenende erst einmal erschlagen. Strukturiert als erstes im Büro die euch stressenden Vorhaben, Termine und Projekte. Teilt eure Arbeitszeit in Sprints und kleinere Abschnitte ein. Das ist ein wunderbarer Holzfäller-Move, wenn der Wald mal wieder zu viele Bäume hat. Konzentriert euch dann voll und ganz in dem Zeitraum auf die jeweilige Aufgabe. Der Fokus auf eine Sache entlastet nämlich unser Gehirn enorm und hilft uns produktiver statt überfordert zu sein.

LICHT

Gerade in den Wintermonaten leiden die meisten von uns an Vitamin D-Mangel und das wirkt sich negativ auf unsere Stimmung aus. Unser Körper braucht Sonnenlicht zur Herstellung von Vitamin D. Sorgt deshalb für genügend Lichteinfall im Büro. Im Winter, wo wir oft bei Dunkelheit das Haus verlassen und in ebendieser auch zurückkommen, empfiehlt sich neben einem sonnigen Gemüt auch zB eine Tageslicht-Lampe am Arbeitsplatz und in der Mittagspause bei Tageslicht rauszugehen.

PAUSEN

Wir sind keine Maschinen und die Natur hat uns nicht dafür konzipiert so lange am Schreibtisch vor dem Computer zu sitzen. Oder zu buckeln, je nachdem, welche Haltung man hat. Sitzen wir nicht richtig und sind gestresst, verkrampft unsere Muskulatur und beschert uns Rückenleiden. Die leisten zusätzlich munter ihren Beitrag zu Müdigkeit und dem Gefühl des Erschöpftseins. Und das bereits am Montag. Statt am Schreibtisch zu harren, steht in regelmäßigen Abständen auf, reckt und streckt euch und konzentriert euch mal für einen Moment auf eure Atmung. Ganz ohne zu denken, was ihr eigentlich alles noch tun müsst. Das hilft auch der Kreativität: Einfallsreichtum und Schöpfergeist werden nämlich nicht im Stress geboren. Ganz im Gegenteil.

Manchmal helfen diese kleinen Monday-Life-Hacks nicht mehr und es muss sich grundsätzlich etwas ändern. Wenn du oder deine Mitarbeiter merklich nur noch die Tage bis zum Freitag zählt, nicht wisst, wo der Kopf steht oder der Stachel sitzt und woran es liegt, dass viel mehr krank als im Büro sind, dann können wir mit unserem Corporate Potential Programm helfen.

Schreibt uns einfach für einen unverbindlichen Beratungstermin: 

WE @LOVEYOURPOTENTIAL.COM

Elena Schirm

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